Naturerkundung - Spuren und StrukturenEin Experimentierworkshop
zwischen realen und digitalen Welten |
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| Ausschreibungstext | |||||||||||||||
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Das Konzept: Reichhaltige Erfahrungen standen am Anfang des Workshops. Ein MIndmapping lieferte den inhaltlichen Ausgangspunkt für eine Fotoexkursion. Zur Inszenierzung der Fotos standen Mittel zur "ästhetischen Brechung" zur Verfügung. Sie halfen, Szenen zu inszenieren, die Spannungen und neue Perspektiven ermögllichten. Aus den Fotops wurden sowohl eine Internetseite als auch eine Multimediapräsentation als CD-Rom produziert. "Multimedia" hieß aber nicht nur Arbeit am Rechner, sondern auch die Medien des Zeichnens und des Gestaltens von skulpturellen Arbeiten miteinzubeziehen. Ein steter Wechsel der Medien sollte ermöglichen, einen Transfer zwischen den Medien zu ermöglichen. Das führte zu einer ständigen Vertiefung der Wahrnehmung; Ästhetik wurde zum Mittel der Erkenntnis. Und ein steter Wechsel zwischen drinnen und draussen war ein Grundprinzip der Arbeit. Lernen fand hier in der Gestaltung statt, Selbstorganisation und Selbsttätigkeit waren tragende Elemente eines Prozesses, bei dem das Ende nicht vorhersehbar und damit auch nicht planbar war. Das ganze Seminar durchzog auch ein Rhythmus zwischen Individualisierung und Verallgemeinerung, zwischen Impression und Expression, zwischen Aneignung und Materialisierung. So wurden zunächst die individuellen Sichtweisen der TeilnehmerInnen gesammelt, dann zu Themen verallgemeinert, um dann wieder subjektive Sichtweisen in Form von Fotos zu sammeln. Diese wurden wiederum allen als Ausgangsmaterial zur Verfügung gestellt. |
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Einstieg Dienstag abend Nach dem die TeilnehmerInnen angekommen waren, galt es zunächst, ihre Wahrnehmung auf die sie umgebende Natur zu richten. Und es war wichtig, ihre Wahrnehmung zu schärfen und auf das Detail zu richten. Dazu wurde von allen zunächst eine "Hörkarte" angefertigt. Es ging dabei darum, sich an einem Platz im Wald den Geräuschen und Klängen der Umgebung zu öffnen und sie auf einem Blatt Papier wie auf einer Landkarte einzuzeichnen. Die zweite Übung diente der optischen Wahrnehmung und war eine Vorbereitung auf die Komposition und Inszenierung von Fotos, die am nächsten Tag mit Digitalkameras gemacht werden sollten. Jeweils drei Menschen machten "virtuelle" Fotos. Das heisst, jede/r der kleinen Gruppe hatte eine spezifische Aufgabe. Diese Aufgaben wurden gewechselt, sodass jede/r einmal jede Aufgabe zu erfüllen hatte. Zusammen wurde ein Bildausschnitt für ein Foto festgelegt. "Belichtung" hatte auf die richtige Ausleuchtung der gewählten Szene und auf Helligkeit und Schatten zu achten. "Motiv" hatte das Spiel zwischen Vordergrund und Hintergrund sowie die Linienführung zu beachten. Und "Linse" hatte zu bewerten, ob das gewählte Motiv besser als Macroaufnahme oder aber als Tele- oder Weitwinkelaufnahme zu realisieren sei. |
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| Mittwoch, 28. Mai | Donnerstag, 29. Mai | Freitag, 30. Mai | |||||||||||||
| Impressum, zuletzt aktualisiert von Günter Klarner am 08-Jun-2003 | |||||||||||||||